Aktuelles

       "Euch liebe Eltern, zum Abschied und aus Dankbarkeit" steht auf der Rückseite des Fotos vom 13.12.1935. Die Söhne Mirtel (links) und Hans (Yochanan) fliehen nach Palästina. Yochanan lebt heute (2020) in Haifa.Ihre Eltern bleiben zurück. Der aus Galizien stammende Vater Moses Abraham wird anlässlich der "Polen-Aktion" vor der Reichspogromnacht nach Polen abgeschoben, seine aus Laufersweiler…
weiterlesen
Im Zuge der umfassenden Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 war in den vergangenen Monaten auch die ehemalige Synagoge sowie das Hunsrück-Museum Simmern mit unserer Ausstellung "Erwachet aus dem langen Schlafe" geschlossen. Wir freuen uns sehr, dass die Ausstellung durch das Entgegenkommen des Museums und der Leihgeber bis zum Ende des Jahres verlängert werden konnte. Beide Einrichtungen sind…
weiterlesen
In einem Nebenraum der Martinskirche Oberwesel: Eine Holzfigur zeigt die Marter des "Guten Werner". Bei der Darstellung der Juden wird auf bekannte antisemitische Stereotype zurückgegriffen.
Nachdem wir in den vergangenen Wochen viele geplante Veranstaltungen absagen mussten und angesichts der Corona-Pandemie auch die Bildungsangebote weitgehend zum Erliegen gekommen sind, haben wir diese Zeit genutzt, um uns neu zu orientieren und die letzten Monate unserer Arbeit Revue passieren zu lassen. In einem Info-Brief an unsere Mitglieder haben wir über die Entwicklungen der letzten Monate…
weiterlesen
That was our plan: Jewish Hunsrück Reunion Week”March 24 – 26, 2020TuesdayMarch 24,16:00First meeting of all participants in the museum in Simmern (Hunsrück):Introduction, organization Walking on Jewish traces in Simmern Visiting theExhibition                                         Schloss SimmernTuesday, March 24         19:00                                                                     …
weiterlesen
Im Dezember 1867 berichtet der Lehrer Moses Eppstein für die "Allgemeine Zeitung des Judentums" freudig über die neuesten Entwicklungen in Kirchberg: „So wie in allen Gauen Deutschlands, so zeigt sich auch endlich in unserer abgeschlossenen Gegend ein Fortschritt.“ Anlass zu seinem optimistischen Bericht bot die Stadtratwahl: „So lange Juden hier wohnen, waren dieselben von jedem öffentlichen…
weiterlesen
Am Shabbat-Tisch ist Pnina Drach (Israel) in ein Gespräch vertieft mit Peter Bleser (MdB). Unter den Familienfotos im Hintergrund befindet sich auch ihre Großmutter Alma Mayer.
Erinnerung ist fragil - das gilt für die individuelle ebenso wie für die kollektive Erinnerung. Indem die Geschichte des Nationalsozialismus in zeitliche Distanz rückt, wird Erinnerungskultur vor neue Herausforderungen gestellt. Bereits heute gehört die Mehrzahl der BesucherInnen der ehemaligen Synagoge Laufersweiler der dritten oder vierten Generation an, die nach dem Krieg geboren wurde…
weiterlesen
Und worauf hoffst du?
Nicht nur einmal stand der Förderkreis ehemalige Synagoge Laufersweiler e.V. vor der unsicheren Frage, ob und in welchem Umfang die Gedenkarbeit in dem kleinen Ort weitergeführt werden kann. Noch zu Beginn des Jahres war die Zukunft der Initiative nicht absehbar. Umso erfreulicher ist die Nachricht, dass der Förderkreis nun sogar Unterstützung aus zwei Richtungen erhält!Bereits im März 2019 waren…
weiterlesen
Im Juli ereignet sich etwas, dass nur noch selten in der ehemaligen Synagoge zu erleben ist: Ein Stimmengewirr erfüllt die Räumlichkeiten der Synagoge, neben Deutsch und Englisch ist da auch - Hebräisch! Gemeinsam erkundet eine Gruppe mit Jugendlichen aus Deutschland und Israel die Räumlichkeiten und Geschichte des Ortes.Im Frühjahr 2019 war die Gruppe zum ersten Mal in der Wüste Negev…
weiterlesen
Jüdische Friedhöfe gehören zu den wenigen erhaltenen materiellen Zeugnissen jüdischer Kultur. Im Gegensatz zu Synagogenbauten überstand die Mehrzahl der jüdischen Friedhöfe Krieg und NS-Zeit - oft stark beschädigt, aber nicht vollkommen zerstört. Für Angehörige bleiben sie Orte des Erinnerns und des Trauerns. Sie sind zugleich Denkmale und wichtige Informationsquelle zur Erforschung der Geschichte…
weiterlesen
Prof. Dr. Lehnardt (Universität Mainz) bei der Übersetzung der Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof in Laufersweiler
Seit der Gründung des Forst-Mayer Studien- und Begegnungszentrums im Jahre 2014 versucht der Förderkreis auf vielen politischen Ebenen seine Arbeit in Laufersweiler durch das Land Rheinland-Pfalz und hier insbesondere durch die Landeszentrale für politische Bildung als offizielle Erinnerungsstätte anerkennen bzw. unterstützen zu lassen.Die vielfältige Arbeit des Forst-Mayer-Zentrums wird immer…
weiterlesen