Aktuelles

  Eine Schülergruppe der KGS Kirchberg besuchte in ihrer Freizeit mit ihrer Lehrerin Frau Wendling die Synagoge, um sich vor Ort über jüdische Religion und Einzelschicksale zu informieren. Natürlich waren zwei Stunden viel zu wenig, aber die drei Schülerinnen und ein Schüler waren so beeindruckt, dass sie im Studien- und Begegnungszentrum weiter arbeiten möchten. Johanna war erstaunt zu hören, dass auch von ihrem Wohnort Mengerschied aus am 25.4.1944 sechs Kinder der Familie W. nach Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet wurden, weil sie als rassisch…
  Am 4.2.2014 traf sich die Geschichts-AG von Frau Wendling zum ersten Mal an der Kooperativen Gesamtschule Kirchberg. 22 Schülerinnen und Schüler nehmen teil und möchten ihren Beitrag zur Erinnerung an das jüdisch-deutsche Landjudentum leisten. Folgende Beiträge werden in Angriff genommen: 1. Geo-Caching in Laufersweiler 2. QR-Codes am Weg der Erinnerung, am jüdischen Friedhof und am Pfad der jüdischen Lyrik 3. Film mit und über Harry Raymon, früher Kirchberg und USA, jetzt München 4. Power-Point Präsentation über einen oder mehrere jüdische…
  Die Geschäftsführerin Dr. Miller und Prof. Hülshoff (Künstlerischer Leiter) der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz besuchten am 31.1.2014 die ehemalige Synagoge, um Details eines Konzertes in Laufersweiler abzusprechen. Die Villa Musica mit Sitz in Mainz und Schloss Engers möchte in diesem und nächsten Jahr eine Konzertreihe auf  höchstem künstlerischen Niveau in Synagogen anbieten. Die Besucher informierten sich über die wechselvolle Geschichte des Gebäudes und zeigten sich begeistert von den neuen Möglichkeiten, die nun beide Räume für solche…
  Am 31.1.2014 informierte sich Lena Schmitt (Herzog-Johann-Gymnasium Simmern) aus Woppenroth ("Schabbach") im Studienzentrum über Möglichkeiten, ihre Facharbeit über die Reichspogromnacht 1938 zu schreiben. Sie sucht nach Dokumenten aus dem Rhein-Hunsrück-Raum, die dies ermöglichen. Ein Blick in die Archive des Zentrums überrascht Lena - es gibt mehr als genug dieser Materialien, die bisher noch nicht veröffentlicht wurden. Ihren Leitgedanken formuliert sie so: "Wie konnte es sein, dass Menschen und frühere Freunde aus der direkten Nachbarschaft und der…
  Am 29.1.2014 besuchte der Deutsch-Erweiterungskurs der 8. Klassenstufe mit  Lehrerin Pia Hannes und Mütterbegleitung die ehemalige Synagoge. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich freiwillig für diese Exkursion gemeldet und opferten ihren freien Nachmittag, um das im Aufbau befindliche Forst-Mayer Studienzentrum für das Landjudentum zu besuchen. Nach einer kurzen Einführung in die wechselhafte Geschichte des Gebäudes und in die Religion des Judentums suchten die Teilnehmer die Stätten der "Erinnerung durch Kunst" auf: "Gelebtes Leben - geraubtes Leben…
  Am 24. Januar 2014 trafen sich über 40 Schülerinnen und Schüler mit den betreuenden Lehrkräften von mehreren Schulen des Rhein-Hunsrück-Raumes, um das Studien- und Begegnungszentrum für das Landjudentum kennenzulernen und die eigene Erinnerungsarbeit abzusprechen: Herzog-Johann-Gymnasium Simmern (Herr Minke) Realschule Plus Oberwesel (Herr Griesang, Herr Krämer) Kooperative Gesamtschule Kirchberg (Frau Wendling) Paul-Schneider-Realschule Plus Sohren-Büchenbeuren (Frau Riemann) Nach einer Einführung in die verschiedenen Bestandteile des…
  Februar 2014: Die Einrichtung des Studien- und Begegnungszentrums für das Landjudentum im Rhein-Hunsrück-Raum geht seiner Vollendung entgegen. Mit großer Unterstützung von privaten und öffentlichen Geldgebern ist in der ehemaligen Synagoge ein Zentrum entstanden, das Folgendes beinhaltet: Ein Gedenkraum mit permanenter Ausstellung über Juden in Laufersweiler und ausgewählten Orten des Rhein-Mosel-Hunsrück-Raumes, ein Archiv, eine Bibliothek und moderne Medien zur Recherche und eine Besucherpräsentation. Eine virtuelle Ausstellung des Fotocubs…
  Zwei Namen sind in Laufersweiler eng mit der Synagoge verbunden: Rolf (Shimon) Mayer, in Laufersweiler geboren und nach der Pogromnacht  nach Palästina ausgewandert, arbeitete bis zu seinem Tod im Jahre 2011 in der Landwirtschaft in Alonei Abba (Galiläa), besuchte nach 1945 immer wieder mit seinem Bruder Paul (Pinchas) Mayer und den Familien ihren Geburtsort. Er reichte den Menschen in seiner alten Heimat die Hand zur Erinnerung und Versöhnung, hielt mehrere Vorträge und war bei der Eröffnung der Synagoge 1988 anwesend. Der Förderkreis steht seitdem…

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